Neues von der Pfingstweide

Eine „Benjeshecke“ ziert seit ein paar Wochen unsere Pfingstweide. Wofür ist sie gut? Hecken sind generell ein Hotspot der Artenvielfalt, tausende Insekten sind dort zuhause und für viele unserer heimischen Vögel dient die Hecke als Lebensraum. Auch Igel, Hasen usw. finden dort Unterschlupf. Eine Benjeshecke entsteht durch Aufschichtung von Gehölzschnitt und kann verschiedene Formen haben. Das durch das Schneiden von Sträuchern und Bäumen anfallende Schnittgut findet so eine sinnvolle und naturnahe Verwendung Die Benjeshecke auf der Pfingstweide ist als Streifen angelegt, in dieser Form kann sie auch als natürliche (Grundstücks-)Begrenzung dienen. Auf großen Flächen können Benjeshecken als Trittstein dienen, um Biotope miteinander zu verbinden. Nach und nach wird die Benjeshecke von unten heraus zuwachsen und so fast wie eine natürlich entstandene Hecke aussehen. Benannt wurde die Benjeshecke übrigens nach Hermann Benjes (1937 – 2007), einem deutschen Landschaftsgärtner, der u. a. auch ein Buch über „seine“ Hecken geschrieben hat.

Wanderplan 2020/21 Teil II


Hallo liebe Wanderfreunde,

um flexibel auf die Veränderungen und aktuellen Auflagen reagieren zu können, hat der Wanderplanausschuss einen Wanderplan erstellt, ohne dabei teilweise genaue Termine festzulegen.

Wir erhoffen uns, dass wir uns bald alle wieder zu einer Wanderung treffen können.

Bis dahin werden wir alles tun, um unser Vereinsleben „gesund“ zu halten.

Der Wanderplanausschuss

Beitragseinzug

Zum 1. März werden die Mitgliedsbeiträge abgebucht. Sollte sich Ihre Bankverbindung geändert haben bitte Info an Manfred Bischoff Tel. 8407 oder per Mail an vorstand@wanderverein-sulzbach.de.

Markierungswanderung

Hallo Wanderfreunde,

ich wäre gerne mit Euch am 17.01. durch Wiesen und Wald gewandert, aber ihr wisst ja – im Moment ist es mit mehreren Leuten nicht erlaubt.

Geplante Route war der M- oder Marienweg: Breiter Weg – Schäfer – Mülldeponie – Bildstock Dornau – Taubenhaus – Kapelle – Schützenhaus – Spessartstraße – Spottenberg Treppe – Grillplatz – SPD-Brücke; aber was nicht ist, kann wieder werden.

Euer Volker Eisenträger

Gruppenstunde

am Faschingssamstag veranstaltete die NAJU-WAJU eine ganz außergewöhnlich-tierische Faschingsparty.

Mit folgenden Zeilen und einem kleinen Päckchen gefüllt mit wertvollen Dingen, die bei einer Faschingsveranstaltung nicht fehlen dürfen, luden die Gruppenleiter ein:

Ja, es ist wieder soweit,
jetzt beginnt die närrische Zeit.
Doch Corona, hat ohne zu fragen,
auch den Fasching einfach weggetragen.
Das lassen wir uns nicht gefallen,
wir lassen es trotzdem so richtig knallen.
Pahh! Wir holen uns den Fasching nach Hause.
Das wird dann eine große Sause.
In dem Päckchen sind viele schöne Sachen,
und am Samstagabend werden wir spielen, rätseln und auch lachen.
Wir freuen uns auf die lustige Zeit.
Wir hoffen, zu unserem nächsten „realen“ Treffen ist es nicht mehr weit.

11 Jugendliche sind dieser Einladung gefolgt und fanden sich am Faschingssamstag in unserem virtuellen „Faschingsraum“ ein.
Irgendwie hat sich Susi Sockenschuss mit in die Runde reingeschmuggelt und hat die Feier mit ihren witzigen Sprüchen und Kommentaren ganz schön aufgemischt.
Zu Anfang gab es interessantes und teilweise unnützes Wissen über das Tierreich untermalt mit lustigen Bildern. Im Anschluss suchten wir Tiere in Wimmelbildern und ließen uns von optischen Täuschungen etwas verwirren.

Spannend wurde es bei unserer „Faschings-Challenge“. Die Kinder waren bewaffnet mit einer Flasche, einer Schnur und einem Kugelschreiber. Die erste Aufgabe bestand darin, den Kugelschreiber mit der Schnur zu verbinden und das andere Ende an der Gürtelschlaufe zu befestigen. Als das erledigt war, konnte die eigentliche Challenge beginnen. Wer manövriert den Kugelschreiber zuerst in die Öffnung der Flasche? Das war wirklich ein Spaß!

Nach einer Runde „Wer bin ich – im Tierreich“ kam wohl das Highlight der Jugendlichen an diesem Abend. Wir spielten Skribbl.io, die virtuelle Version von „Montagsmaler“. Egal, ob gemalt oder geraten wurde, es blieb vor Lachen kein Auge trocken. In der Abschlussrunde wurde sofort klar, dieses Spiel muss auf jeden Fall in einer der nächsten Gruppenstunden wiederholt werden.

Wir freuen uns auf unsere nächste Gruppenstunde im März, bis dahin wünschen wir allen eine gute Zeit und bleibt gesund.

Eure Gruppenleiter

Wanderung zum Kleinwallstädter Schloss

Leider konnte die Wanderung zum Kleinwallstädter Schloss am 7. Februar nicht durchgeführt werden.

Wir, Michael Klein und Alexander Christl, wollten die Wanderung zweigeteilt in einer kleineren ca. 8 km und einer größeren 16-18km langen Etappe anbieten.

D.h. man hätte die Wahl ab Sulzbach oder ab Dornau zu laufen. Vom Schweizer Hof zum Kleinwallstädter Schloss sind es ca. 4km.

Am Kleinwallstädter Schloss oder wieder zuück in Dornau (an den Autos) hätte man gemeinsam dann eine kleine Pause eingelegt.

Da wir hier ziemlich flexibel sind (Wetter, Verpflegung und Abstand), können wir diese Wanderung je nach Corona-Vorgaben vielleicht im zweiten Halbjahr einplanen.

Weitere Infos zum Wanderplan gibt es demnächst.

Grüße Alexander

Sternenhimmel im Winter

Unsere traditionelle Abendexkursion „Sternenhimmel im Winter“ müsst ihr diesmal in kleiner privater Runde unternehmen. Doch gibt euch Michael ein paar hilfreiche Anleitungen, wie ihr die markantesten Sternbilder am nächtlichen Februarhimmel auffinden könnt. Die beste Zeit dafür ist ca. 20.00Uhr bei möglichst geringer Bewölkung. Und: Vergesst das Fernglas und vor allem den Glühwein / Kinderpunsch nicht!
Am einfachsten sind die großen Sternbilder am östlichen und südlichen Himmel zu entdecken.
Im Osten:
Der „Große Wagen“ (Teil des „Großen Bären“) steht halbhoch über dem Horizont senkrecht auf der Deichsel, die von drei Sternen gebildet wird, von welchen der mittlere der Doppelstern Mizar ist ; mit Fernglas gut aufzulösen!
Darüber die vier Kastensterne. Knapp über dem Horizont kündigt das große Sternbild „Löwe“ schon das Frühjahr an. Signifikant ist die sichelförmige Kopf-Hals- Partie mit dem Hauptstern Regulus quasi als Vorderpfote. Rechts oberhalb der „Löwen“ ist das Sternbild „Zwilling“ mit Kastor und Pollux gut zu erkennen.
Im Süden:
Halbhoch am südlichen Firmament überstrahlt das wohl markanteste Sternbild überhaupt den Nachthimmel: der „Orion“. Deutlich zu sehen sind die Schultersterne Beteigeuze (links / rötlich) und Bellatrix (rechts). Darunter die drei Gürtelsterne und das Schwertgehänge mit dem Orionnebel. Saiph und Regel (weiß/blau) heißen die zwei Fußsterne.
Links vom Himmelsjäger „Orion“ erkennt man leicht die Sterne vom „Kleinen Hund“ (Prokyon) und im „Großen Hund“ Sirius, der auch der hellste Stern am Nachthimmel ist. Rechts oberhalb des Orion finden wir „eine V-förmige Sternengruppe, den „ Stier“ mitsamt dem Siebengestirn (Pleyaden).
Wer die Sternenwelt intensiver erkunden möchte, noch ein Buchtipp von Michael Herrmann: „Welcher Stern ist das?“ vom Kosmos-Verlag. Auch die App „Sky Map“ kann gute Hilfe leisten.
Also dann: Viel Erfolg bei der Erkundung unseres Sternenhimmels im Februar.
Für die Naturschutzgruppe in der Hoffnung auf baldige gemeinsame Unternehmungen
Manfred Horbelt

Familienzeit im Spessart

Wir befinden uns in einer ungewöhnlichen Zeit mit vielen Einschnitten in unsere lieb gewonnenen Gewohnheiten. Es finden zurzeit keine Veranstaltungen statt, viele Einrichtungen sind geschlossen, jedoch zum Glück sind der Wald und die Natur immer für uns geöffnet.
Patricia Pitz und das Familienteam des Spessartbundes haben eine schöne Broschüre für 2021 herausgegeben. Darin findet ihr viele Ausflugstipps für die gesamte Familie.
Die kostenlose Broschüre bekommt ihr bei Bianca Christl, Tel. 994800

Naturkundlicher Stammtisch

Euch allen ein gesundes Neues Jahr!

Wie auf so viele Veranstaltungen in 2020 müssen wir wohl auch in den kommenden Wochen oder Monaten noch auf manche gemeinsame Unternehmungen verzichten oder ungewohnt anders organisieren, wie die Aktion Steinkauzröhren, die Knoblauchtour oder die Exkursion Sternenhimmel. Natürlich kann auch der naturkundliche Stammtisch zum „Baum des Jahres 2021“ nicht stattfinden.

Weil jedoch heuer eine vielen kaum bekannte, fast exotische Baumart im Mittelpunkt stehen soll, hier ein paar sicher interessante Infos zu „Ilex aquifolium“, wie die Stechpalme botanisch heißt.

Seit über 2 Millionen Jahren besiedelt sie in wechselnden Verbreitungsgebieten den europäischen Kontinent; in Deutschland kommt sie nur in den westlichsten Landesteilen als Baumart vor. Bei uns kennt man die Stechpalme eher als Zierstrauch, in der Floristik sind die immergrünen Zweige mit stacheligen Blättern und üppigem Behang mit leuchtend roten Beeren sehr populär. Ihr sehr hartes, zähes Holz wurde früher für Zahnräder oder Flaschenzüge verwendet oder für edle Spazierstöcke, wie sie F. Liszt und J.W.v. Goethe schätzten. Nicht zuletzt ist Harry Potters magischer Zauberstab aus dem Ast einer Stechpalme geschnitzt!!…..

Viel mehr Interessantes über das immergrüne Laubgehölz, das im Zuge der Klimaveränderung zum Krisengewinner werden könnte, findet ihr unter www.baum-des-jahres.de.

So viel zum 1. „Naturkundlichen Stammtisch“ 2021.

Und: Jeder, der sich, sobald möglich, gegen Covid 19 impfen lässt, trägt mit dazu bei, dass sich unser Alltag schnellstmöglich normalisiert und wir uns wieder zu Stammtischen, Exkursionen, zum Wandern und Feiern treffen können.

Alles Gute und bleibt gesund!

Für die Naturschutzgruppe: Manfred Horbelt

Wandertipp

Wandern war noch nie wertvoller als in diesen Zeiten. Hier ein Wandertipp für die gesamte Familie:

Unsere Nachbarn in Kleinwallstadt haben einen Waldlehrpfad angelegt. Er bietet die Möglichkeit, viele Informationen zu verschiedenen Baumarten, Wildtiere, Tierspuren und vieles mehr zu finden.

An den zahlreichen Info-Tafeln kann man sich informieren, die eine oder andere Aufgabe lösen oder eine Rast einlegen und die Natur beobachten.

Der 3,7 km lange Rundweg ist auch mit dem Kinderwagen gut zu begehen.
Start und Ziel ist der Parkplatz „Am Birkenhof“ in Kleinwallstadt.

Der Jugendbeirat