Neues von der Pfingstweide

Eine „Benjeshecke“ ziert seit ein paar Wochen unsere Pfingstweide. Wofür ist sie gut? Hecken sind generell ein Hotspot der Artenvielfalt, tausende Insekten sind dort zuhause und für viele unserer heimischen Vögel dient die Hecke als Lebensraum. Auch Igel, Hasen usw. finden dort Unterschlupf. Eine Benjeshecke entsteht durch Aufschichtung von Gehölzschnitt und kann verschiedene Formen haben. Das durch das Schneiden von Sträuchern und Bäumen anfallende Schnittgut findet so eine sinnvolle und naturnahe Verwendung Die Benjeshecke auf der Pfingstweide ist als Streifen angelegt, in dieser Form kann sie auch als natürliche (Grundstücks-)Begrenzung dienen. Auf großen Flächen können Benjeshecken als Trittstein dienen, um Biotope miteinander zu verbinden. Nach und nach wird die Benjeshecke von unten heraus zuwachsen und so fast wie eine natürlich entstandene Hecke aussehen. Benannt wurde die Benjeshecke übrigens nach Hermann Benjes (1937 – 2007), einem deutschen Landschaftsgärtner, der u. a. auch ein Buch über „seine“ Hecken geschrieben hat.

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